Nach der Sound Practitioner Ausbildung kommt der Moment, in dem du dein erstes eigenes Soundbath gibst. Und kurz danach eine Frage, die mit Klangschalen erstmal gar nichts zu tun hat: Unter welchem Namen machst du das eigentlich?
Eine Selbstständigkeit als Sound Practitioner aufzubauen bedeutet auch, eine eigene Marke zu entwickeln – einen Namen, ein Logo und die Präsenz dahinter. Auf Social Media, vielleicht auch auf einer eigenen Website. Das klingt nach einem großen Schritt, entsteht aber Stück für Stück.
In dieser Folge von „Deine Sound Praxis" zeigen wir dir, woraus eine Marke besteht – und drei Beispiele aus unserer Community, die gerade nach ihrer Kristallklangschalen-Ausbildung ihren eigenen Auftritt gefunden haben. So unterschiedlich und so persönlich kann das aussehen.
- Eine Marke ist mehr als ein Logo: Name, visuelles Erscheinungsbild und der Ton, in dem du kommunizierst, gehören zusammen.
- Sie muss nicht von Anfang an perfekt sein – wichtiger ist, dass sie konsistent ist und zu dir passt.
- Drei Practitionerinnen aus der Senti-Community zeigen, wie sie ihren Namen, ihr Logo und ihre Bildsprache gefunden haben.
Was gehört eigentlich zu einer Marke?
Eine Marke ist die Summe der Merkmale, an denen Menschen dich wiedererkennen. Bei einer Sound Praxis sind das vor allem vier Dinge: dein Name, dein Logo, deine Bildsprache und deine Sprache. Keiner dieser Bausteine muss aufwendig oder teuer sein. Entscheidend ist, dass sie zusammenpassen – und dass du sie über deine Kanäle hinweg durchhältst. Genau diese Konsistenz lässt einen Auftritt professionell wirken, lange bevor er groß ist.
1. Der Name
Dein Name ist das Erste, was Menschen von dir hören. Gut ist ein Name, der leicht auszusprechen ist, der zu finden ist (idealerweise als freier Instagram-Name und freie Domain) – und der eine Bedeutung trägt, die zu dir passt. Bevor du dich festlegst, lohnt ein kurzer Check, ob der Name als Marke schon vergeben ist.
„CALMA stammt aus dem Spanischen und verbindet zwei Wörter: ‚calma' – Ruhe – und ‚alma' – Seele. Diese Verbindung spiegelt für mich die Essenz meines Labels wider." — Moni, CALMA
2. Das Logo
Ein Logo muss nicht aufwendig sein. Wichtiger ist, dass es auch klein funktioniert – etwa als Profilbild – und dass es das Gefühl deines Namens aufnimmt. Oft reichen eine klare Form, eine Farbe und eine gut gewählte Schrift.
„‚Edhas' kommt aus dem Sanskrit und bedeutet ‚Fülle' oder ‚Nahrung' – für mich steht es für das, was uns von innen heraus nährt und stärkt." — Mascha, The Edhas
3. Deine Bildsprache
Deine Bildsprache ist alles Visuelle, das nach dir aussieht: Fotos, Farben, Schriften. Du brauchst dafür nicht immer dieselbe Location oder dasselbe Motiv – Wiedererkennung entsteht über die Elemente, die du konsequent wiederholst.
Kathleen von balikwaa nutzt auf ihrem Instagram-Kanal Bilder aus den verschiedensten Settings und Locations, bleibt aber bei der gleichen Farbwelt und vor allem bei den gleichen Schriftarten. So entsteht ein vielfältiger und trotzdem konsistenter Markenauftritt.
Ein einfacher Start: Leg dich auf zwei bis drei Farben und ein bis zwei Schriften fest – und halte dich daran.
4. Deine Sprache
Der letzte Baustein ist der, der am häufigsten vergessen wird: wie du schreibst und klingst. Deine Bio, deine Captions, die Art, wie du Teilnehmende begrüßt – das ist deine Markenstimme. Schreibst du eher ruhig und reduziert oder warm und persönlich? Erklärst du viel oder hältst du es kurz?
Das ist nicht dasselbe wie deine Positionierung aus Folge 1 (dort ging es darum, welche Begriffe du wählst und für wen). Hier geht es um den konkreten Ton, in dem du es sagst. Ein hilfreiches Werkzeug ist ein einziger klarer Satz, der beschreibt, was Menschen bei dir erwartet – dein Claim. Er taucht dann immer wieder auf: in der Bio, auf der Website, in Posts.
Du musst das nicht allein machen
Bei Senti Bowls begleiten wir Sound Practitioner über die Ausbildung hinaus. In der Senti Sound Community tauschst du dich in regelmäßigen Calls mit anderen aus, wir featuren unsere Practitionerinnen auf Instagram und im Blog – und in unserem Community-Shootingformat produzieren mehrere Practitionerinnen gemeinsam hochwertigen Content für ihren eigenen Auftritt. Gerade am Anfang nimmt das viel Druck raus.
Dein Support-Netzwerk: Die Senti Sound Community
Mit dem eigenen Sound-Angebot rauszugehen ist aufregend: sich kreativ auszuprobieren, die eigene Handschrift zu finden, vieles zum ersten Mal zu machen.
Mit deinem Sound Training und deinen eigenen Senti Bowls wirst du automatisch Teil der Senti Sound Community: einem Austausch mit gleichgesinnten Sound Practitionern, Community Calls, Tipps aus der Praxis und Inspiration.
Fragen gehören dazu. Unsicherheit auch. Was nicht dazugehört: alleine damit zu sein. Wir freuen uns, dich in unserer Community dabei zu haben.
Möchtest du auch als Sound Practitioner*in durchstarten?
Im Senti Sound Training bekommst du die Grundlage — Spieltechnik, Talktrack, Ablauf und deine eigenen Kristallklangschalen. Und danach die Community, die mit dir wächst.
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